BERICHT AUS DER AKTIVEN WEHR
Brandschutzwochenübung 2026
Am Freitag den 26.09. fand die jährliche Brandschutzwochenübung der Freiwilligen Feuerwehr Abenberg zusammen mit den Wehren der Abenberger Ortsteile, der Freiwilligen Feuerwehr Spalt mit einigen ihrer Ortsteilwehren sowie der BRK-Bereitschaft Abenberg im Bereich der Pflugsmühle statt.
Gegen 18 Uhr wurden die Feuerwehrmänner und -frauen mittels Sirene zu einem gemeldeten Waldbrand im Bereich Pflugsmühle alarmiert. An der Einsatzstelle angekommen erwartete die Einsatzkräfte eine sehr realitätsnahe Übung: Auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern brannte der Wald in einem für die Fahrzeuge nur schwer zugänglichen Gebiet.
Da der Waldweg zur Einsatzstelle lediglich einseitig befahrbar war, wurde zunächst ein Bereitstellungsraum gebildet, von dem aus die Fahrzeuge einzeln nacheinander in den Wald vorrücken konnten. Um die Wasserversorgung an der weit abgelegenen Einsatzstelle sicherzustellen, wurde ein Pendelverkehr eingerichtet, mit dem kontinuierlich Löschwasser herangeführt wurde. Das Wasser wurde hierfür mittels zwei Pumpen aus der Fränkischen Rezat gefördert. Von dem Faltbehälter mit Wasser aus bahnten sich die Einsatzkräfte mit speziellem Waldbrandwerkzeug - darunter kleine Schläuche und Feuerpatschen - einen Weg durch das unwegsame Gelände bis zum Brandherd vor, bis dieser schließlich abgelöscht werden konnte. Auch die neu beschaffte Waldbrand-Raupe des Kreisfeuerwehrverbands Roth, die in Abenberg stationiert ist, kam zum Einsatz. Mit ihr wurde der Transport einer verletzten Person aus unwegsamem Gelände beübt. Geleitet und koordiniert wurde der Einsatz von einem Führungsfahrzeug, von welchem aus der Einsatzleiter sowie Führungsassistenten mit den einzelnen Abschnittsleitern kommunizierten. So war es möglich, den über ein sehr großes Gebiet ausgedehnten Einsatz abarbeiten zu können und den Ablauf von Wasserförderung bis Brandbekämpfung zu überwachen.
Insgesamt waren rund 140 Einsatzkräfte aus 11 Feuerwehren sowie die BRK-Bereitschaft Abenberg im Einsatz. Nach erfolgreichem Abschluss der Übung kamen alle Beteiligten zur Nachbesprechung zusammen. Nachdem der Einsatzablauf allen Beteiligten von der Einsatzleitung zusammengefasst worden war, gingen Kreisbrandmeister Jens Meyer und Kreisbrandinspektor Michael Stark auf die Organisation der Übung ein und zeigten sich sehr zufrieden mit dem Übungsverlauf. Auch Bürgermeisterin Susanne König (Abenberg) und Bürgermeister Thomas Peitz (Spalt) dankten den Einsatzkräften für ihr Engagement und lobten die gute wehrübergreifende Zusammenarbeit.
Im Anschluss an die Nachbesprechung konnten sich alle Teilnehmer bei einer Brotzeit stärken und in gemütlicher Runde austauschen.
